Ein kleiner Versandvorrat für zu Hause: Was du vorrätig hast, wenn du monatlich ein paar Päckchen verschickst

25 August 2026

Ein kleiner Versandvorrat für zu Hause: Was du vorrätig hast, wenn du monatlich ein paar Päckchen verschickst

Am Sonntagabend liegt eine verkaufte Jacke auf deinem Tisch, eine Retoure muss zurück an einen Webshop und ein Geburtstagsgeschenk für deine Schwester in Groningen wartet auf den Versand. Was du nicht hast: einen passenden Karton, noch klebendes Klebeband und zehn Minuten Zeit, um morgens noch schnell bei einem Geschäft vorbeizufahren. Für Haushalte, die monatlich ein paar Päckchen verschicken, ist ein kleiner fester Vorrat im Schrank günstiger und entspannter, als jedes Mal einzeln einzukaufen.

In diesem Beitrag geht es nicht um Webshops mit hundert Sendungen pro Woche, sondern um Privatpersonen: zwei oder drei Päckchen im Monat, gelegentlich etwas mehr rund um die Feiertage. Wie viel brauchst du dann, und was kostet das?

Zuerst: Was verschickst du eigentlich?

Schreib dir auf, was im vergangenen halben Jahr bei dir rausgegangen ist. Bei den meisten Haushalten lässt sich das in vier Versandarten einteilen:

  • Flach und leicht — Kleidung, Bücher, Spiele, Schmuck. Das passt in den Briefkasten, wenn es dünn genug bleibt.
  • Klein und robust — Elektronik, eine Tasse, ein Geschenk. Muss als Paket verschickt werden, passt aber in einen kleinen Karton.
  • Zerbrechlich — Glas, Keramik, etwas mit einem kleinen Display. Braucht Füllmaterial, aber keinen größeren Karton.
  • Retouren — kommen in der Verpackung des Webshops an und müssen oft wieder darin zurückgeschickt werden, aber nicht immer unversehrt.

Diese vier Arten decken zusammen fast alles ab. Du brauchst also nicht zehn verschiedene Größen; zwei bis drei Verpackungsformate sowie Füllmaterial und Klebeband reichen aus.

Die Grundausstattung: zwei Kartongrößen und ein Umschlagformat

Für flache und leichte Sendungen sind Maxibriefkartons die günstigste Lösung. Der recycelte Maxibriefkarton mit den Maßen 180 x 115 x 28 mm (A6) kostet 17,95 € für ein Bündel mit 100 Stück, der größere A5+ mit den Maßen 255 x 160 x 28 mm 24,00 € pro 100 Stück. Das scheint für einen Haushalt viel zu sein, aber pro Stück kommst du auf 0,18 bis 0,24 € — und solche Kartons gehen im Schrank nicht kaputt. Teile dir ein Bündel bei Bedarf mit jemandem, der ebenfalls regelmäßig etwas verschickt. Achte auf die Höhe von 28 mm: Sie ist bewusst gering gehalten, damit der Karton als Brief versendet werden kann. Welche maximale Dicke und welchen Tarif dein Versanddienstleister vorgibt, solltest du immer direkt auf dessen Website prüfen, denn das unterscheidet sich je nach Anbieter und ändert sich gelegentlich.

Für kleine Pakete eignet sich ein stabiler Würfelkarton: Der Versandkarton mit den Maßen 15 x 15 x 15 cm kostet 1,99 € und bietet überraschend vielen Dingen Platz. Wenn du etwas Flacheres verschicken möchtest, ist der schwarze Versandkarton mit den Maßen 15 x 10 x 4 cm (1,99 €) eine gute zweite Größe. Und für größere Sendungen — einen Umzug oder ein Paket an ein studierendes Kind — gibt es den Umzugskarton mit den Maßen 480 x 430 x 330 mm und einem Volumen von 50 Litern für 3,50 €.

Bei Umschlägen hältst du es einfach: Eine Packung C5-Umschläge mit den Maßen 162 x 229 mm (25 Stück) für 4,95 € reicht für Karten, Papier und flache Gegenstände. A4-Umschläge mit den Maßen 229 x 324 mm (10 Stück) für 4,00 € sind für Dokumente gedacht, die du nicht falten möchtest.

Füllmaterial: Eine Rolle reicht

Die meisten Schäden entstehen nicht, weil ein Karton zu dünn ist, sondern weil sich der Inhalt darin bewegen kann. Für den Gebrauch zu Hause ist eine Rolle Luftpolsterfolie mit den Maßen 50 x 500 cm für 5,00 € eine gute Wahl: Fünf Meter reichen für Dutzende Päckchen, und die Rolle braucht wenig Platz. Wenn du häufiger größere Sendungen verschickst, ist die Luftpolsterfolie-Rolle mit den Maßen 500 mm x 500 m (12,95 €) pro Meter deutlich günstiger, aber stell dich auf eine große Rolle im Hauswirtschaftsschrank ein.

Für kleine, zerbrechliche Gegenstände kannst du auch gleich einen gepolsterten Umschlag nehmen, statt Karton und Folie zu kombinieren. Die Luftpolsterumschläge mit den Maßen 22 x 17 cm kosten 0,90 € pro Stück, die größeren mit den Maßen 33 x 23 cm 0,80 €. Für längliche oder größere Gegenstände gibt es den Luftpolsterumschlag mit den Maßen 44 x 32 cm (0,90 €). Wer lieber eine neutrale Variante möchte, nimmt die Luftpolsterumschläge mit den Maßen 200 x 275 mm (5 Stück, 5,00 €).

Klebeband, Messer und Stift: das Werkzeug, das du vergisst

Hier liegt der Unterschied zwischen zehn und drei Minuten fürs Verpacken. Eine Rolle Packband mit den Maßen 50 Meter x 48 mm kostet 3,00 € und reicht bei sparsamem Gebrauch für Dutzende Kartons. Wenn du lieber einhändig arbeitest, lohnt sich die Investition in den Klebebandabroller mit zwei Rollen (9,95 €) — vor allem, wenn du zu Weihnachten zehn Geschenke hintereinander zuklebst.

Außerdem brauchst du ein Set mit 8 Cuttermessern für 4,95 € (leg eines zu den Kartons und versteck den Rest) sowie ein Set Permanentmarker, 5 Stück in 3 Farben für 4,95 €, um alte Beschriftungen durchzustreichen und den Inhalt auf den Karton zu schreiben. Wenn du etwas Wertvolles oder Gebrauchtes verschickst, sind VOID-Sicherheitssiegel, 60 Stück für 9,95 € eine günstige Möglichkeit, um zu erkennen, ob ein Karton unterwegs geöffnet wurde.

Was kostet so ein Vorrat?

Ein Grundvorrat für einen Haushalt, der ein paar Mal im Monat etwas verschickt, könnte etwa so aussehen:

Bestandteil Was du kaufst Preis
Maxibriefkartons Bündel mit 100 Stück, A6 17,95 €
Kleiner Versandkarton Würfelkarton, 15 x 15 x 15 cm 1,99 €
Gepolsterte Umschläge Pro Stück, 22 x 17 cm 0,90 €
Füllmaterial Rolle Luftpolsterfolie, 50 x 500 cm 5,00 €
Klebeband Rolle, 50 Meter x 48 mm 3,00 €
Messer und Marker Messerset und Marker 9,90 €

Für weniger als 40 € hast du damit einen Schrankvorrat, der monatelang reicht, und die Kosten pro Sendung liegen deutlich unter denen einer einzelnen versandfertigen Verpackung aus dem Geschäft. Der größte Vorteil liegt übrigens nicht beim Geld, sondern beim richtigen Zeitpunkt: Du verpackst, wenn es dir passt, nicht dann, wenn das Geschäft geöffnet ist.

Wo du alles aufbewahrst

Bewahre alles an einem Ort und möglichst flach auf: Kartons liegend auf einem Regalbrett oder unter dem Bett, Folie aufrecht, Klebeband und Messer in einer Box obendrauf. Karton verliert an Stabilität, wenn er feucht wird. Ein Schuppen oder eine unbeheizte Garage ist daher kein guter Ort für deine Maxibriefkartons. Füll deinen Vorrat wieder auf, sobald du bei den letzten fünf Kartons angekommen bist, nicht erst, wenn keiner mehr da ist — dann musst du nie dringend nachbestellen.

Zusammenstellen kannst du alles unter Verpacken & Versenden, mit Maxibriefverpackungen für flache Sendungen, Umschlägen und Luftpolsterumschlägen für Post und kleine Gegenstände sowie Klebeband zum Verschließen. Du weißt nicht, welche Kartongröße zu deinen Sachen passt? Schick die Maße und das Gewicht an info@verpakkingdeals.nl, dann beraten wir dich gern.